Das Thema Nachhaltigkeit ist mehr als ein Buzzwort, es lädt Unternehmer*innen ein, Wirtschaft und Wirtschaften neu zu denken und neu zu machen. Weg von einer reinen Gewinnmaximierung hin zu mehr gesundem und ethischem Wirtschaften zum Wohl aller, weg von reinen Aktionärsinteressen hin zu mehr Gemeinwohl und mehr Commoning.

Viele Interessengruppen im Unternehmen und im Unternehmensumfeld sind heute mit der Art und Weise, wie diese wirtschaften, nicht mehr einverstanden.

Vieles ist in Unternehmen historisch gewachsen, ohne dass es heute noch Sinn macht oder in die Zeit passt. Veränderung wird per se als Herausforderung und schwer empfunden. Es fehlen Ideen und der Mut, neue Wege zu gehen.

Die Unternehmer*innen, die auf Nachhaltigkeit als Schlüsselfaktor setzen, werden perspektivisch Wettbewerbsvorteile haben und sich durchsetzen. Hierbei ist es wesentlich die Mitarbeiter*innen und die Unternehmenskultur im Blick zu haben und die eigenen Werte, die eigenen Kompetenzen und Möglichkeiten weiter zu kultivieren.

Potenzial in den Unternehmen groß – Bedeutung erkannt, Umsetzung noch zögerlich

Das Thema Nachhaltigkeit und nachhaltige Unternehmenstransformation ist in den Organisationen und der Gesellschaft angekommen. Aktuell mangelt es noch an konsequenter Umsetzung in der breiten Unternehmenslandschaft. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, wann und mit welchem Ambitionsniveau die Umsetzung in den Unternehmen starten wird.

Bisher ist die konsequente Ausrichtung des eigenen Kerngeschäfts in Richtung Nachhaltigkeit noch zögerlich. Dies zeigt auch die aktuelle Studie „Zum Stand des nachhaltigen Wirtschaftens in Deutschland“.

Kerninhalte der Studie sind (direkt aus der Studie zitiert):

Nachhaltigkeit braucht Woller und Wollerinnen

Die meisten Unternehmen und Organisationen haben verstanden: Nahezu alle globalen Probleme wie der Klimawandel, das Artensterben und eine Vielzahl weiterer Probleme sind von Menschenhand gemacht.

Es geht also nicht mehr um das WARUM. Das Warum ist klar, Menschen wollen ihre eigenen Lebensgrundlagen nicht weiter gefährden und haben aufgrund der dramatischen Auswirkungen des Klimawandels verstanden, dass ein „Weiter“ so nicht möglich ist.

Es geht um das WIE!

Wie können wir weiteren Schaden verhindern? Wie können wir Umweltschutz und Profit zusammen denken? Wie kann ich als Unternehmen meiner Rollen in der Gesellschaft gerecht werden?

Es sind die Woller*innen, die den Unterschied machen – das sind Menschen, die Verantwortung übernehmen und etwas bewegen wollen, Menschen, die sich für Umwelt, Gesellschaft, Unternehmen und deren positive Zukunft engagieren.

Das sind Unternehmenslenker*innen, Produktionsleiter*innnen, Produktchef*innen, Personalmitarbeiter*innen usw., die in ihre eigenen Bereiche nachhaltiger aufstellen wollen. Das sind Kolleg*innen aus den Querschnittsbereichen Betriebsorganisation und Vertrieb und das sind natürlich die Nachhaltigkeitsbeauftragten.

Nachhaltigkeit hat das Potential jegliches Widerspruchsdenken zu überwinden: Profit und Umwelt werden nicht weiter als Gegensätze gelebt, Umweltaspekte werden eine immer stärkere Bedeutung bei allen wirtschaftlichen Aktivitäten haben – wenn nicht aus Überzeugung wird hier auch die Regulatorik „zuschlagen“. Gesetzgebungen wie die Transparenzverordnung oder die Taxonomie zwingen Unternehmen schon heute Umweltaspekte verstärkt zu berücksichtigen.

Jeder hat seinen Königsweg – Hauptsache starten und im Machen lernen

Die Kunst ist sich vom Thema Nachhaltigkeit – von seiner Mächtigkeit – nicht erschlagen zu lassen und es auch zu entmystifizieren: Was heißt Nachhaltigkeit für unsere Organisation? Wo können wir uns ökologisch, ökonomisch und sozial besser aufstellen? Was sind die wesentlichen Handlungsfelder? Verändert sich unser Kerngeschäft? Wo haben wir die größten Hebel? Bei unserem Gebäude? Im Einkauf? Unsere Lieferkette?

Ein guter erster Schritt ist, sich die richtigen Fragen zu stellen. Und aus einer Outside-In Perspektive zu beurteilen, ob das eigene Handeln für einen Dritten als glaubhaft empfunden wird.

Jeder kann Nachhaltigkeit und jeder kann das in seinem eigenen Verantwortungsbereich umsetzen – zumindest alle, die Wirtschaft zukunftsorientiert denken wollen.

Nachhaltigkeit zu leben heißt auch lebenslanges Lernen – der Dschungel lichtet sich

Die Vielzahl der Neuerungen bei den regulatorischen Vorgaben ist erschlagend. Wer kennt schon alle Nachhaltigkeitsziele der UN? Wer kennt die ganzen Abkürzungen? ESG, PRI, GRI usw. Wer kennt die Gesetzestexte der CSRD und Taxonomie, Initiativen und Vorhaben? Wer weiß, wann was gültig ist? Und ob das für das eigene Unternehmen greift? Der Dschungel ist dicht, lichtet sich aber, indem sich immer mehr Menschen in ihrem Alltag mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen.

Genauso wie das Wissen zum Thema Digitalisierung in den letzten Jahren stark zugenommen hat, wird es beim Thema Nachhaltigkeit sein. Wir lernen täglich dazu, wie wir uns nachhaltiger aufstellen können.

Erster Teil: Eine Idee erfasst die Welt – Entwicklung und Bedeutung der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein vielbeschriebener und vieldiskutierter Begriff. Dennoch scheint nicht immer klar, was er eigentlich genau meint. Nicht selten wird seine Bedeutung für wirtschaftliches Handeln unzureichend bewertet.

Damit werden Chancen vertan: Chancen für zukunftsfähiges Wirtschaften, Chancen für uns alle und für kommende Generationen. Nachhaltigkeit zu verstehen, ist daher essentiell.

Nachhaltigkeit – der ursprüngliche Gedanke

Der ursprüngliche Nachhaltigkeitsgedanke wurde bereits 1713 durch den sächsischen Oberberghauptmann von Carlowitz in forstwirtschaftlichen Schriften formuliert. Eine drohende Rohstoffkrise warf für ihn die Frage auf, wie für den Bau von Silberminen dauerhaft ausreichend Holz zur Verfügung stehen kann. Sein Ansatz: Es darf nur so viel Holz geschlagen werden, wie durch planmäßige Aufforstung, Säen und Pflanzen nachwachsen kann.

Mit anderen Worten: Es ist nachhaltig, natürliche Grundlagen zu erhalten und so Wirtschaft voranzubringen und Wohlstand zu generieren.

Nachhaltigkeit – Verantwortung für kommende Generationen

1972 fordert Dennis Meadows in seinem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ für den „Club of Rome“ ein „nachhaltigen Weltsystem, welches, in sich selbst aufrechterhaltbar („sustainable”) sein soll, um für künftige Generationen tragbar zu werden.”

Der Gedanke, dass Entwicklung generationsübergreifend erfolgen soll, wurde 1987 im Brundlandt-Report für die Vereinten Nationen bestätigt. Der Bericht enthält zudem eine richtungsweisende Definition von Nachhaltigkeit, welche in spätere internationale Abkommen übernommen wurde. Demnach ist Entwicklung nachhaltig, wenn sie „die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“

Der Weltgipfel der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro formulierte die Agenda 21 als globales Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung. Dies führte dazu, dass das Thema Nachhaltigkeit Eingang in politische und gesellschaftliche Diskurse fand.

Protestplakat One World

Nachhaltigkeit – Ökologie, Soziales und Ökonomie

Als Ergebnis dieses Diskurses bildete sich ein weites Spektrum an Ansätzen, welche das heutige Nachhaltigkeitsverständnis prägen.

Einen wichtigen integrierten Ansatz beschreibt das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit mit den Bereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie als gleichberechtige Elemente.

Vereinfacht dargestellt geht es im Bereich Ökologie darum, die Umwelt und natürliche Ressourcen nicht übermässig zu belasten, sondern vielmehr zu schonen.

In sozialer Hinsicht stehen die Menschenwürde und freie Entfaltung des Menschen im Vordergrund.

Die ökologische Dimension stellt auf gutes Wirtschaften ab. Gewinnmaximierung soll nicht das einzige Ziel von Wirtschaft sein. Vielmehr sollen durch langfristige Strategien, die dem Menschen und der Umwelt dienen, langfristige Gewinne erwirtschaftet werden. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Faire Handel.

Das Drei-Säulen-Modell wurde 1994 von dem britischen Berater John Elkington für Unternehmen in Anlehnung an den Gedanken der Corporate Social Responsibility, also unternehmerische Verantwortung in sozialer und ökologischer Hinsicht, als „Triple Bottom Line“ spezifiziert.

Der englische Ausdruck „Bottom Line“ bezieht sich auf das Ergebnis unter dem Schlussstrich der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Nach Elkington’s Ansatz werden dort die ökologische und die soziale Dimension ergänzt.

Wenn Unternehmen diese Dimensionen in ihrem Kerngeschäft verankern, erbringen sie “unter dem Strich” öko-soziale Leistungen und tragen zu nachhaltiger Entwicklung bei.

Nachhaltigkeitsziele – die besondere Verantwortung der Wirtschaft

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) geben eine wichtige Orientierung zur Bewältigung der globalen Herausforderungen bis 2030.

Die Erde und die natürlichen Lebensgrundlagen aller Lebewesen sollen bewahrt werden. Generationsübergreifend sollen die Würde und Wohl der Menschen sichergestellt werden.

Die 17 Ziele und 169 Unterziele beinhalten ökologische, soziale und ökonomische Aspekte.

Sie richten sich an alle Nationen und alle Akteure.

Nicht-staatliche Akteure wie die Wirtschaft spielen eine besondere Rolle: Wirtschaft soll zu nachhaltigem Wirtschaften umgestaltet werden. Ziel 8 fordert zum Beispiel menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum. In Ziel 12 wird auf nachhaltigen Konsum und Produktion abgestellt.

Nachhaltigkeit – Schutz der planetaren Grenzen und biologischer Vielfalt

2009 wurden durch verschiedene Wissenschaftler die sog. planetare Grenzen definiert. Diese bestimmen die Belastbarkeit der Erde. Dazu zählen zum Beispiel die Artenvielfalt, Klimawandel oder die Ozeanversauerung.

Werden diese Grenzen überschritten, besteht das Risiko irreversibler Schäden für die Umwelt und damit die Lebensgrundlagen des Menschen, insbesondere zukünftiger Generationen.

Biodiversität oder biologische Vielfalt bezieht sich, anders als oft angenommen, nicht allein auf Artenvielfalt. Biodiversität meint vielmehr auch genetische Vielfalt und die Vielfalt von Ökosystemen.

Ökosysteme sind Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie liefern beispielsweise Nahrungsmittel, Trinkwasser, Energie oder Baumaterialien. Sie sorgen für die Regulation des Klimas, bilden Böden und vieles mehr.

Werden Ökosysteme zerstört, verschwinden Nährstoffkreisläufe, also Lebensgrundlagen für alle Lebewesen und Pflanzen.

Das heutige Wirtschaften wird oft erst durch den Verbrauch natürlicher Ressourcen ermöglicht und ist mit dem Eingriff in Ökosysteme verbunden. Insofern spielen Unternehmen eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung von Biodiversität und der Sicherung planetarer Grenzen. Hier zeigt sich die Verzahnung von Ökologie, Sozialem und Ökonomie. Nachhaltiges Wirtschaften bringt diese Aspekte in Ausgleich.

Kreislaufwirtschaft – Natur als Vorbild für Nachhaltigkeit

Wie ein solcher Ausgleich gelingen kann, beschreibt die Kreislaufwirtschaft. Sie ist ein wichtiger Ansatz zur Umsetzung von Nachhaltigkeit.

Das heutige Wirtschaftssystem verfolgt einen linearen Ansatz und zielt auf „Nutzen und Wegwerfen“ ab. Produkte haben oft einen nur begrenzten Lebenszyklus.

Die Kreislaufwirtschaft hebt dieses lineare Denken auf. Sie orientiert sich an natürlichen Prozessen: Tote biologische Masse wird zersetzt und gelangt zurück in Nährstoffkreisläufe, so dass neues Leben entstehen kann. Die Natur kennt dabei keinen Abfall.

Übertragen auf wirtschaftliches Handeln bedeutet dies, dass der Lebenszyklus von Materialien und Produkten so weit wie möglich verlängert und so wenig Abfall wie möglich entsteht. Dies geschieht durch Wiederverwendung, Reparatur, Aufarbeitung oder auch Recycling.

Die historische Entwicklung und Ausformung des Begriffs der Nachhaltigkeit ist von signifikanter Bedeutung für zukunftsfähiges Wirtschaften.
Welche spezifischen Erfordernisse für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedanken in der Praxis erforderlich sind, stellen wir im zweiten Blogbeitrag zu diesem Thema dar.

We know what time it is!

Nachhaltigkeit ist in unseren Köpfen und in aller Munde. Das ist gut und wichtig. Doch wie gelangt es in unsere Herzen, unsere Nervenbahnen und in unsere Hände? Wie wird aus einer Einsicht ein Reflex?

Wir von UNO INO glauben, nachhaltige Transformation geht dann am besten, wenn sie aus einem inneren Antrieb entsteht. Aus der Überzeugung, dass eine zukunftsfähige Veränderung nötig und möglich ist.

Wir engagieren uns für unseren Planeten und eine lebenswerte Zukunft für alle. Enkeltauglichkeit, Menschlichkeit und das Wohlergehen unserer Gesellschaft sind uns dabei besonders wichtig.

Als ein Netzwerk mit vielseitiger und tiefschichtiger Expertise, fordern und fördern wir neues zukunftsfähiges Wirtschaften, das sich positiv auf Mitarbeiter, Kunden, das Unternehmen, unsere Gesellschaft und die Welt auswirkt. Wir tun dies als Genossenschaft, weil wir besonderen Wert auf Gemeinwohl legen.

Wir wissen: Es ist Zeit für Transformation – nachhaltige Transformation. Heute. Jetzt.

Alte Ideen neu leben: Als Genossenschaft Zukunft gestalten

Die Notwendigkeit für Transformation hat das Jahr 2020 sehr deutlich aufgezeigt.

Daher haben wir ein diverses Team aus Unternehmensberaterinnen, Social Entrepreneuren, Künstlerinnen und Experten*innen für nachhaltige Transformation aufgestellt und uns als UNO INO Netzwerk für Nachhaltiges Wirtschaften zusammengeschlossen.

Wir haben die Genossenschaft als Firmenform gewählt, denn die Einsicht, dass nachhaltiges Wirtschaften Gemeinwohl bedeutet, hat lange Tradition.

Der Genossenschaftsgedanke vom gemeinsamen Wirtschaften und gegenseitiger Unterstützung wurde ursprünglich als Antwort auf die im Zuge der Industrialisierung aufgekommenen „sozialen Frage“ entwickelt und spiegelt unsere Werte: Gemeinschaft, Kooperation, Solidarität, Gleichberechtigung, Selbstverantwortung und demokratische Entscheidungsfindung.

Die Organisationsform der Genossenschaft erlaubt es uns, stetig zu wachsen und neue Mitglieder aufzunehmen. So füllt sich unser Netzwerkgedanke weiter mit Leben.

Die im 19. Jahrhundert etablierten Genossenschaften haben gezeigt, dass Menschen, die ihre Ressourcen bündeln, um in Gemeinschaften zu wirtschaften, sowohl in wirtschaftlicher, sozialer, aber auch kultureller Hinsicht einen positiven Nutzen für alle Mitglieder bieten.
Mehr noch: Sie haben gezeigt, dass sie als relevante ökonomische Akteure ausgleichend auf gesamtgesellschaftliche Prozesse wirken können und so nachhaltig Zukunft gestalten.

In dieser Tradition verstehen wir uns und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung.
Dies umfasst auch, dass wir ein auf Vertrauen basierendes, empathisches und faires Miteinander leben, nach innen und nach außen.

Die Gründung des von Frauen geleiteten UNO INO Netzwerks für Nachhaltiges Wirtschaften als Genossenschaft bestätigt eine neue Tendenz in der Beratungsindustrie. Sie gibt zukunftsweisende Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit und die Fragen, wie und wofür wir arbeiten und leben wollen.

Nachhaltigkeit als Leidenschaft: Unser Team

Starke Köpfe, einzigartige Persönlichkeiten, herausragende Expertise und Erfahrung, aber vor allem die Leidenschaft zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft, zeichnen die Menschen bei UNO INO aus.

UNO INO hat sich aus einer Gruppe gleichgesinnter Menschen zusammengefunden.
Die meisten von ihnen sind Frauen. Frauen in verantwortungsvollen Positionen sind bei UNO INO eine Selbstverständlichkeit. Es ist daher kein Zufall, dass UNO INO von Frauen geleitet wird.

Beispielhaft für Menschen mit der Motivation eine lebenswerte Zukunft zu schaffen stehen Anita Merzbacher, Sylvia Brockmann und Torsten Groos.

Anita Merzbacher ist UNO INO Initiatorin und Vorstandsvorsitzende.
Sie ist das Herzstück, um das sich UNO INO geformt hat. Netzwerken ist ihre große Stärke, sie bringt Menschen und Themen zusammen. Anita Merzbacher ist überzeugt, dass mit gemeinsamer Energie und Wissen die Wirtschaft nachhaltig aufgestellt werden kann.
Sie ist Unternehmensberaterin aus Überzeugung. „Managen ist machen“ ist ihr Leitsatz.
Sie ist Wirtschaftsinformatikerin, Business Coach, Organisationsentwicklung, Scrum-Master und Sustainable Business Transformation Managerin und seit 1997 hocherfolgreich als Impulsgeberin und Problemlöserin in der Wirtschaft unterwegs.
Anita Merzbacher sagt von sich selbst: “Ich bin ein Bauchmensch mit starkem Kopf.”

Sylvia Brockmann ist UNO INO Co-Founderin und Vorständin.
Sie ist praktische Visionärin und zugleich Diplom- Bankbetriebswirtin, Vertriebsleiterin, Business Trainerin und Coach sowie Sustainable Business Transformation Managerin.
Bei UNO INO ist sie Expertin für die Finanz- und Versicherungsbranche. Sylvia Brockmann denkt Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen. Sie hat lange als Führungskraft und Projektleiterin in der Finanz- und Versicherungsbranche gearbeitet und weiß, wie wichtig es ist, den Wandel gemeinsam zu gestalten.
Sylvia Brockmann sieht die Herausforderungen: „Anpacken statt lange Reden und dabei die Sorgfalt nicht vergessen“. Sie begleitet Unternehmen lösungs- und zielorientiert, strukturiert und gleichzeitig empathisch. Sie ist überzeugt, dass der Weg das Ziel ist und es darum geht loszugehen.
Sylvia Brockmann sagt von sich selbst: „Ich bin ein Herzensmensch“.

Torsten Groos ist UNO INO Co-Founder und Aufsichtsratsvorsitzender.
Er ist Experte für Klimamanagement, CO2-Neutralität und die Finanzbranche mit langer Erfahrung im Bereich Wirtschaft in verschiedenen Positionen.
Sein Tätigkeitschwerpunkt bei UNO INO ist die Begleitung von Unternehmen bei der Messung des CO2-Fussabdrucks, der Einleitung von Maßnahmen zur CO2-Reduktion und dem Finden geeigneter Kompensationsmöglichkeiten.
Torsten Groos ist kreativ und Wegbereiter für innovative Lösungen. Komplexe Sachverhalte kann er für jeden verständlich darstellen. Ihn zeichnen seine Überzeugskraft und die Gabe, andere zu begeistern, aus.
Als Vater hat das Thema „Enkeltauglichkeit“ für ihn eine neue Bedeutung erlangt. Er beschreibt sich selbst als Macher: „Lass uns Nachhaltigkeit machen, nicht reden, sondern anpacken.“

Gegensätze auflösen: Nachhaltigkeit stärkt Wirtschaft

UNO INO will Wirtschaft stärken, indem Nachhaltigkeit im Kerngeschäft und den Kernwerten von Unternehmen, Organisationen und der Gesellschaft verankert wird.
Wir beraten aus der Überzeugung, dass die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Unternehmen von einem glaubhaften und sichtbaren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft abhängen wird.

Wir zeigen, dass Nachhaltigkeit sich nicht auf umweltbezogene Aspekte reduzieren lässt, sondern ganzheitlich und als Pluszeichen zu verstehen ist. Nachhaltigkeit umfasst die Dimensionen Ökologie (Environment), Soziales (Social) und Wirtschaft (Governance). Diese Dimensionen stehen in Wechselwirkung, nicht in Widerspruch. Wenn sie in Ausgleich gebracht sind, ist nachhaltiges Wachstum möglich.

Wir lösen altes Gegensatzdenken auf und demonstrieren, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sich nicht ausschliessen. Im Gegenteil, nachhaltiges Handeln schafft Mehrwert auf allen Ebenen.
Wir wollen vermitteln, dass es im Prinzip keinen anderen sinnvollen Weg als den der Nachhaltigkeit gibt. Wirtschaftliches Handeln hat ökologische Grenzen, genauer: planetare Grenzen. Wenn diese überschritten werden, ist die Stabilität und der Fortbestand unserer Ökosysteme und damit unser aller Lebensgrundlage in Gefahr.
Um Ökosysteme und Lebensgrundlagen und damit auch soziale und politische Stabilität zu sichern, ist nachhaltige Transformation daher unabdingbar. Die Implementierung von Kreislaufsystemen sowie regenerativen Ansätzen spielen in diesem Kontext eine entscheidende Rolle.

Nachhaltige Transformation: Unser Angebot

Wir agieren aus einem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis und aus der tiefen Überzeugung, dass Unternehmen einen relevanten Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft für alle leisten können. Daher beraten wir Unternehmen sowie Organisationen verschiedenster Größen.

Unser Fokus liegt auf der ganzheitlichen Beratung – von der Nachhaltigkeitsstrategie bis zur konkreten operativen Umsetzung. Hier arbeiten wir mit den einzelnen Bereichen eines Unternehmens wie Personal, Finanzen, Produktion, Logistik, Verkauf oder Management und den Querschnittsfunktionen Konzernorganisation, Vertrieb und Nachhaltigkeitsmanagement zusammen.

Internationale Verpflichtungen wie die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) spiegeln sich in zahlreichen Regularien, vor allem Regulatorik auf EU und Bundesebene, wider (u. a. Taxonomie-VO, Offenlegungs-VO, Lieferkettengesetz, CSRD, TCFD). Wir unterstützen dabei, die für Unternehmen relevanten Aspekte der Nachhaltigkeitsregulatorik zu erkennen und diese chancenorientiert zu nutzen. Dies beinhaltet auch die Berichterstattung (z. B. GRI oder DNK) im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten.

Weiterer Arbeitsschwerpunkt ist das Klimamanagement und der CO2-Verbrauch von Unternehmen. Dieses Thema umfasst die Messung des spezifischen CO2-Verbrauches sowie die Ermittlung und Umsetzung von Einsparpotentialen und Kompensationsmöglichkeiten.

Green-IT ist für Unternehmen ein wesentlicher Hebel zu mehr Nachhaltigkeit. Hierbei verstehen wir unter Green IT alle Felder der IT, z. B. digitalisierte und schlanke Prozesse, Hardware (Kreislaufwirtschaft), Software (u. a. Green Coding) und Datenhaltung (grünes Rechenzentrum). Ziel ist, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik nachhaltig, dies meint hier insbesondere ressourcenschonend, zu gestalten.

Die Bereiche interne und externe Kommunikation und Unternehmenskultur haben ebenfalls eine wesentliche Bedeutung auf dem Weg zum nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmen.

Unser Anliegen ist, unseren Netzwerkgedanken sowie die Idee, sich über die eigenen Interessen hinaus gemeinsam zum Wohle aller einzubringen, in diesen Unternehmensbereichen zu verankern – auf menschlicher und struktureller Ebene. Menschen, die diese Werte in Unternehmen leben und sinnerfüllt mitgestalten, sind Voraussetzung für eine nachhaltige Transformation.

Neues Wirtschaften: Unser Arbeiten

Wir wissen, dass einige Unternehmen nachhaltige Prozesse aus Verpflichtung gegenüber Regularien oder lediglich zu Marketingzwecken umsetzen.
Wir glauben, dass eine wirklich nachhaltige und glaubhafte Transformation nur aus innerer Überzeugung entstehen kann. Unser Anliegen ist daher, zunächst ein echtes Nachhaltigkeitsverständnis zu schaffen und Mehrwerte von Nachhaltigkeit aufzeigen.

Wir wissen, dass Umsetzungsprozesse Lernprozesse sind, die am besten progressiv, also Schritt für Schritt, erfolgen sollten.
Wir arbeiten umsetzungsspezifisch, mit Know-How und systemischer Kompetenz. Wir sind akademisch in der Analyse und pragmatisch in der Umsetzung. Wichtig ist, anzufangen und im Tun zu lernen und so zu wachsen. Dabei begleiten wir auf emphatische und praktische Weise, als Partner, auf Augenhöhe.

UNO INO gestaltet nachhaltige Transformation. Aus Überzeugung und Verantwortung, nicht aus Verpflichtung. Für das Gemeinwohl. Als Genossenschaft.
Denn es ist an der Zeit!

You know, I know – UNO INO.