Was für ein grandioser Auftakt des Impact Festivals! Lange hatten wir auf diesen Moment hingearbeitet und dann war es endlich so weit: Am 16.09. und 17.09.2021 fand das erste Impact Festival in Frankfurt/Offenbach statt.

Doch was ist eigentlich das Impact Festival?

Das Impact Festival wurde als Plattform für nachhaltige Technologien und Innovationen gegründet. Die Idee entstand durch die zunehmend spürbar werdenden Auswirkungen des Klimawandels, die besonders in den Schwellenländern sichtbar sind. Die Veranstalter Fabian Demuth und Moritz Schwarz sagen: „Durch die Globalisierung und die extrem zunehmende Auslagerung der Produktion von Gütern haben wir (als westliche Nation) die Verpflichtung, eine führende Rolle im Kampf gegen die Klimakrise einzunehmen, aber auch das Privileg, uns mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.“

Wir als UNO INO waren direkt begeistert und die Entscheidung fiel nicht schwer, als wir gefragt wurden, die Entwicklung und Durchführung des IMPACT AWARDS 2021 zu übernehmen: Als Netzwerk verfügen wir über das nötige Fachwissen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Wettbewerbsmethodik und Bewertungsprozesse und wir sind Organisationstalente für Events, die uns am Herzen liegen. Junge Unternehmer*innen und Innovationen zu pushen, die die Probleme unserer Welt angehen, ist Teil unseres Selbstverständnisses. Dies mit einem Preis zu honorieren war uns eine große Ehre.

Mit der Verleihung des IMPACT AWARDS 2021 wurden europäische Start-Ups geehrt und ausgezeichnet, die dringende gesellschaftliche Herausforderungen durch nachhaltige Technologie und Innovation angehen.
Vergeben wurden vier Awards in den Kategorien Plattform Solutions, Hardware Solutions, Software (SaaS) Solutions und Social Innovation.
Die Preisverleihung fand am ersten Abend des Impact Festivals, dem 16. September, statt. Sie wurde von den UNO INO eG Mitglieder*innen Alice Berger (rechts auf dem Bild) und Thomas Dietz (links auf dem Bild) durchgeführt und moderiert.

Die vier ausgezeichneten Start-Ups wurden von einer fachkundigen Jury aus Experten*innen verschiedener Gebiete ausgewählt. Insgesamt nahmen über 100 Start-ups am Wettbewerb teil. UNO INO gratuliert den Gewinner*innen, die die Jury mit ihren außergewöhnlichen und innovativen Ideen überzeugen konnte.

In der Kategorie Hardware Solutions gratulieren wir herzlich Traceless Materials!
Traceless Materials sieht Materialien für die Natur als Lösung für die globale Plastikverschmutzung. Auf der Grundlage ihrer Technologie produzieren sie das erste marktfähige Alternativmaterial zu konventionellen (Bio-)Kunststoffen. Dabei stellen sie ein neuartiges, fortschrittliches Material her, dessen Eigenschaften mit denen herkömmlicher (Bio-)Kunststoffe vergleichbar sind und das gleichzeitig vollständig biologisch zirkulär ist. Dieses Material basiert auf Resten der Lebensmittelproduktion, ist zu Hause kompostierbar, in keinster Weise schädlich und preislich konkurrenzfähig. Erhältlich als Folie, Hartplastik und Beschichtungslösung.

In der Kategorie Software (SaaS) Solutions gratulieren wir herzlich Dryad Networks!
Dryad bietet eine Ultra-Früherkennung von Waldbränden sowie eine Überwachung von Gesundheit und Wachstum der Wälder mithilfe von solarbetriebenen Gassensoren in einem groß angelegten IoT-Sensornetzwerk. Dryad zielt darauf ab, unerwünschte Waldbrände zu reduzieren, die bis zu 20 % der weltweiten CO2-Emissionen verursachen und verheerende Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben.

In der Kategorie Platform Solutions gratulieren wir herzlich Innocept Mobility!
Die Vision von Innocept Mobility ist nachhaltige Mobilität für alle. Immer. Überall. Ihre Mission ist es, die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität so schnell wie möglich flächendeckend aufzubauen, um umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen. Ihr einzigartiger Service ist ihr Schlüssel zum Erfolg.

In der Kategorie Social Innovation gratulieren wir herzlich Scobees!
Scobees ermöglicht Schüler:innen selbstbestimmt und anhand der individuellen Lernbedürfnisse zu lernen. Lehrkräfte können durch eine kollaborative Kommunikation in Scobees jede:n Schüler:in aktiv in der Lernentwicklung begleiten und Lerneinheiten je nach Lernniveau differenzieren. Durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Lernenden und Lehrkraft wird eine echte Lernentwicklung kurzfristig realisierbar. Scobees unterstützt damit Schulen, zeitgemäßes Lernen für jede Lehrkraft und jede:n Schüler:in zu ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Teil des Festivals war die zweitägige Messe, auf der sich die Start-ups mit ihren innovativen Ideen präsentieren konnten.

Wir danken den Gründern Fabian Demuth und Moritz Schwarz sowie deren Team für die großartige Organisation des Impact Festivals 2021 und sagen: Bis zum nächsten Jahr!

Mit der Anpassung der CSR-Richtlinie durch die EU-Komission werden in Deutschland künftig mehrere tausend Unternehmen verpflichtet sein, einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen.

Viele Entscheider stellen sich daher aktuell diese Fragen:

Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Webinar „Wirkungsorientierte Nachhaltigkeitsberichterstattung: Wie geht das eigentlich?“ am Mittwoch, 06.10.2021 um 16 Uhr an und erfahren Sie mehr!

Das angebotene Webinar bietet einen theoretischen Input zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung. Darüber hinaus präsentieren wir Beispiele aus unserer Beratungspraxis und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Zur Anmeldung geht´s direkt hier!

Wir freuen uns, dass wir Wolfgang Eichert, Leiter des EU-Büros des Verbands öffentlicher Versicherer auch als Experten für unser Webinar gewinnen konnten und er zu den regulatorischen Anforderungen/Änderungen der CSR-Richtlinie berichten wird.

Unsere Referent*innen freuen sich auf den Austausch mit Ihnen!

Wir freuen uns als UNO INO beim IMPACT FESTIVAL in Frankfurt dabei zu sein. Wir werden vor Ort sein und auch den IMPACT AWARD by UNO INO an die Gewinner-Startups übergeben.

Das 2-tägige Festival am 16. und 17. September 2021 bringt Vorreiter/Vordenker/Start-ups, Unternehmen, Investoren und Thought-Leader zusammen, um nachhaltige Business-Modelle zu diskutieren und zu entwickeln.

Als Europa’s erste community-based Plattform ist es Ziel, die nachhaltige Transformation zu beschleunigen, indem alle relevanten Player zusammenkommen. Im Zentrum steht dabei die Verbindung von Innovatoren wie Green Start-Ups mit Corporates und Investoren.

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Seite des Impact Festivals: https://impact-festival.earth/de/

Wir freuen uns möglichst viele von Ihnen und euch vor Ort am UNO INO Stand zu treffen. Kommen Sie/ kommt ihr sehr gerne vorbei.

Die erste Nürnberger SustaiNable Conference im Rahmen des Nürnberg Digital Festivals zum Thema Nachhaltigkeit war ein Feuerwerk an Impulsen! Und uns kribbelt es in den Fingern!

„Vom Hirn ins Herz und in die Hände“ so lautete der Spirit der Veranstaltung. Unglaubliche 3.000 Stunden Content zu Wirtschaft, Digitalem & Technologie, Konsum, Umwelt & Klima, Sozialem & Kultur und rund 250 Besucher haben das offene Mitmachfestival für alle – Laien und Experten – virtuell und analog mit Leben gefüllt.
Ideengebende Vorträge, bereichernde Diskussionen und kulturelle Highlights haben den 16. und 17.07.2021 zu einem Wochenende der Nachhaltigkeit gemacht. Im Raum stand die zukunftsweisende Frage, welchen Beitrag Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit leisten können.

Wir sind stolz und dankbar, dass wir als Mitorganisator, Sponsor und Speaker mitgestalten durften und der Anspruch an die Conference zu „Informieren, diskutieren, aktivieren” weit übertroffen wurde. Was eigentlich längst bekannt ist, ist spürbar geworden: Nachhaltigkeit lebt davon, weit geteilt zu werden, lebt von Gemeinschaft, lebt von globalem Denken und lokalem Handeln.
Spürbar war aber auch, dass Nachhaltigkeit nur dann leben kann, wenn endlich alle, wir alle, gemeinsam ins Tun kommen. Das Gefühl kribbelnder Finger und Hände, die eine enkeltaugliche Zukunft gestalten wollen, eint die Teilnehmenden der Conference.

Die Conference hat bestätigt: Viele Hände sind und werden in Zukunft nötig sein. Denn die aktuelle Forschung meint, das internationale Klimaziel, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, wahrscheinlich nicht erreicht wird.
Mehr noch, unter anderem das Permafrost entpuppt sich als tickende Zeitbombe. Berechnungen gehen davon aus, dass in weniger als 7 Jahren mit dem Auftauen des Permafrostbodens unter Freisetzung von Methan und CO2 zu rechnen ist. Wird dieser Kipppunkt im Klimasystem tatsächlich erreicht, droht eine Kaskade und das Klima wird unkontrollierbar und irreversibel in ein Warmklima überführt.

Trotz dieser ernüchternden Aussichten hat die Nürnberger SustaiNable Conference Hoffnung entfacht und richtungsweisende Ideen aufzeigt.

Klar ist geworden, dass jede*r Verantwortung übernehmen und vom Wissen ins Handeln kommen muss. Eigenes Handeln, also Alltagsentscheidungen aber auch grundsätzliche Lebensausrichtungen, sollten immer wieder hinterfragt werden, vor allem auch im Hinblick auf deren Auswirkungen auf die Menschen in den Ländern des globalen Südens.

Die Conference hat auch die Bedeutung starker Partnerschaften, ganz im Sinne des 17. Nachhaltigkeitsziels, aufgezeigt. In Anbetracht der knappen Zeit sind Netzwerke und Plattformen auf allen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ebenen zum Austausch, als Mittel zur Information und Bildung und zur Stärkung von Resilienz unerlässlich. Auf lokaler Ebene spielen dabei solidarische Gemeinschaften eine wichtige Rolle. Aber auch digitale Innovationen, wie zum Beispiel spezifische Applikationen, haben erhebliche Bedeutung, denn sie schaffen Bewusstsein, neue Narrative oder auch Nachvollziehbarkeit und fördern so Engagement, Beteiligung und sogar Inklusion. Auch Bildungseinrichtungen, Universitäten und Institute spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Weitergabe von Wissen geht und um Forschung. Nur wenn diese Erkenntnisse auch in der Praxis ankommen, ist der Welt geholfen.

Die Bedeutung von Digitalisierung, oft auch als Megatrend beschrieben, wurde auch anhand von Virtual- und Augemented Reality Beispielen deutlich. Als Mittel der Nachhaltigkeitskommunikation schaffen diese mehr Transparenz bei Lieferketten oder machen Wertschöpfungketten sichtbar. Andere digitale Tools ermöglichen beispielsweise sog. smart homes, die nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch zu mehr Energieeffizienz beitragen.
Integrative Lösungen, die unterschiedliche Themenfelder verknüpfen, bedarf es, so hat die Conference gezeigt, vor allem auch im Bereich Wirtschaften. Voraussetzung dafür sind neues Denken und Handeln.
Um diese Zukunftskompetenzen zu schaffen, ist eine sozial-ökonomische Transformation notwendig, die beim Bewusstsein ansetzt und Gemeinwohlgedanken einbindet.
Und zwar in allen Bereichen, die wirtschaftlichen Bezüge aufweisen: Es bedarf einer Neuausrichtung der wissenschaftlichen Lehre zu wirtschaftlichen Themen. Auf Bildungs- und Ausbildungsebene gilt dies ebenso. Außerschulische Lernorte können helfen, nachhaltigkeitsbezogenes Wissen besser zu vermitteln, so dass nachkommende Generationen die Fähigkeit erlangen, auf Basis eines fundierten Nachhaltigkeitsverständnisses in Gemeinschaften zu wirken.
Dies meint konkret: Nachhaltigkeit einbringen in Kommunikation, Unternehmenskultur und Leadership auf Unternehmensebene. Es braucht ernsthafte und glaubwürdige Vorbilder, die Begeisterung schaffen und inspirieren. Es braucht neue Definitionen von Wohlstand und Erfolg.

Und gemeint ist auch: Kleine Betriebe und Handwerker zu Profiteuren der Energiewende machen. Nachhaltige Nutzung von Ressourcen, regionale Lieferketten und die Beachtung von Tierwohl liegt in der DNA von Handwerk. Kulturgut und Techniken müssen neu erweckt und bewahrt werden, um lebenswerte wirtschaftlich nachhaltige und attraktive Regionen zu schaffen.
Und: Wirtschaften muss auf neue Bedürfnisse ausgerichtet werden, so dass sich Konsumdenken- und Verhalten wegbewegt von ewigem Wachstum und Wegwerf-Mentalität, Nachhaltigkeit nicht mehr als Verzicht begriffen wird, sondern Qualität statt Quantität zählt und Gemeinwohl in den Mittelpunkt gerückt wird.

Auch der soziale Aspekt der Nachhaltigkeit hatte einen großen Raum in der Conference. Ehrenamtliches Engagement als einer der Schlüssel zur Umsetzung von Projekten, Inklusion eine der Antworten, was in jeder nachhaltigen Organisation mitbetrachtet werden muss. Selbstreflektion und Ehrlichkeit sind Voraussetzung zu sozialem Miteinander auf allen Ebenen.

Überdies wurde auch die Rolle der Kulturschaffenden betrachtet: Kultur kann und möchte Antworten liefern, zum Umdenken anregen, neue Interessengruppen erschließen, Teil der Lösung sein. Und kann als Vorbild dienen, wenn sich zum Beispiel ein Orchester aus einer Eigeninitiative heraus selbst klimaneutral stellt und eine Reihe von Nachhaltigkeitskonzerten mit Partnern aus dem Umweltschutz entwickelt.

Die Nürnberger SustaiNable Conference: Ein Feuerwerk an Ideen, Inspirationen, Impulsen. Eine starke Gemeinschaft und viele Hände für eine gute Zukunft.

Wir danken allen Sessiongebern, dem Organisationsteam und dem Nürnberg Digital Festival
für die grossartige Unterstützung und sagen: Bis zum nächsten Jahr!

Nachhaltigkeit betrifft uns alle. Nachhaltigkeit hat Auswirkungen auf alle Lebens- und Arbeitsbereiche und somit Bedeutung für Individuen, Gemeinschaften, Staaten, Politik, Umwelt, Wirtschaft und viele mehr.

Wir finden Nachhaltigkeit daher auf allen Ebenen unseres Zusammenlebens, über Grenzen hinaus. Doch haben wir immer dasselbe Verständnis von den Begrifflichkeiten?

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit sind viele Begriffe und Bezeichnungen entstanden. Oft haben diese auch internationale Bezüge, da sie aus internationalen Diskursen oder Prozessen hervorgegangen sind.
Viele der Nachhaltigkeitsbegriffe und Nachhaltigkeitsbezeichnungen werden häufig als Abkürzungen verwendet. Dies hat allerdings den Nachteil, dass mitunter nicht ganz verständlich ist welche genaue Bedeutung eigentlich hinter den Abkürzungen steckt.

Um Klarheit zu schaffen und die Komplexität des Themas Nachhaltigkeit etwas aufzulösen, stellen wir in diesem Beitrag die wichtigsten Abkürzungen vor und erläutern kurz ihre Bedeutung.

Da Nachhaltigkeit lebendig und dynamisch ist, werden wir in Zukunft stetig weitere Begriffe ergänzen und für unsere Leser:innen aufbereiten.

You know I know – UNO INO.

UNO INO Abkürzungsverzeichnis

CC = Corporate Citizenship
CC ist als unternehmerisches Bürgerengagement in und von Unternehmen zu verstehen. Unternehmen setzen sich über ihre eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus beispielsweise durch Know-How-Transfer, Sponsoring oder Stiftungsaktivitäten gemeinützig für gesellschaftliche oder auch ökologische Belange ein. CC dient daher dem Wohl der Gemeinschaft, wird aber in der Regel auch zur Imagepflege von Unternehmen genutzt.

CG = Corporate Governance
CG meint die rechtlichen (z. B. Gesetze, Normen, Standards) und faktischen Regeln und Verfahren, nach denen ein Unternehmen betrieben und geführt wird. CG bezieht sich auf interne (z. B. Angestellte) und externe Faktoren (z. B. Kunden, Partner, Märkte). Ziel der CG ist eine gute und ordentliche Unternehmensführung, um z. B. interne Prozesse zu optimieren und/oder am Markt wettbewerbsfähig zu agieren.

CR = Corporate Responsibility
CR (bedeutet Unternehmensverantwortung. Verantwortung bezieht sich auf die Auswirkungen unternehmerischen Aktivitäten, Produkte oder Dienstleistungen auf Gesellschaft, Umwelt, Mitarbeiter oder auch Partner. CR drückt sich z. B. in der Philosophie eines Unternehmens, guter Unternehmensführung, ethischem Verhalten, nachhaltigem Wirtschaften und Transparenz aus. Die Begriffe CSR und CR werden weitgehend synonym verwendet, dabei wird CR weiter gefasst. Denn CR beinhaltet CSR, CG und CC

CS = Corporate Sustainability
CS meint nachhaltige Unternehmensführung. CS bezieht sich im Sinne der drei Nachhaltigkeitsdimensionen auf die ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung von Unternehmen. CS ist daher die Umsetzung eines nachhaltigen Wirtschaftskonzepts in sämtlichen Bereichen und Prozessen eines Unternehmens.

COP = Conference of the Parties
COP meint die offizielle UN-Klimakonferenz. Die COP findet jährlich mit allen Vertragsstaaten, also den Staaten, welche die UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) unterzeichnet haben, statt. Sie dient dazu, Klimaschutzverhandlungen auf Basis der UNFCCC zu führen und so die Umsetzung der UNFCCC voranzubringen.

CO2 = Kohlenstoffdioxid
CO2 ist eine chemische Summenformel, die für das aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehende Gas Kohlenstoffdioxid steht. CO2 ist ein wichtiger Bestandteil der Atmosphäre.
Kohlenstoffdioxid ist ein Treibhausgas.
Durch extreme CO2-Emissionen, z. B. aufgrund von nicht-nachhaltiger Energie- oder Lebensmittelproduktion, ist die Konzentration in der Atmosphäre erheblich gestiegen und trägt so wesentlich zum Klimawandel bei.

CSR = Corporate Social Responsibility
CSR (bedeutet unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. CSR meint den Beitrag von Unternehmen (z. B. Geschäftsprozesse, Produkte) im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung, der über gesetzliche Anforderungen hinausgeht.
CSR wird immer mehr als ganzheitliches Unternehmenskonzept definiert, welches die drei Nachhaltigkeitsdimensionen – Ökologisch, Soziales und Ökonomisches – betrachtet und berücksichtigt.

CSRD = Corporate Sustainability Reporting Directive
CSRD meint den im April 2021 durch die Europäische Kommission vorgelegten Richtlinienvorschlag zur Änderung der (nicht-finanzbezogenen) Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2023. Der Vorschlag erweitert den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen und sieht Berichtsinhalte wie z. B. Umweltziele des Unternehmens, gesellschaftliche Aspekte und Governance-Aspekte vor. Des Weiteren wird durch den Begriff Sustainability im Richtlinienvorschlag die Bedeutung und der Fokus auf die Nachhaltigkeit von allen Stakeholdern steigen.

CSR-RUG = CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz
CSR-RUG übersetzt die Europäische CSR-Richtlinie ins deutsche Recht. Das CSR-RUG verankert im deutschen Handelsgesetzbuch eine Erweiterung der CSR-Berichtspflichten für bestimmte große am Kapitalmarkt tätige Unternehmen, Banken und Versicherungen. Diese müssen verstärkt nicht finanzielle Aspekte zu Arbeitnehmer-, Sozial- und Umweltbelangen, der Achtung der Menschenrechte und zur Korruptionsbekämpfung darstellen. Ziel ist insbesondere die Schaffung von mehr Transparenz.

DNK = Deutscher Nachhaltigkeitskodex
Der DNK ist ein auf Freiwilligkeit basierender, branchenunabhängiger und international anerkannter Standard für private und öffentliche Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Rechtsform zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Der DNK wurde vom Rat für nachhaltige Entwicklung nach Beteiligung der relevanten Interessengruppen entwickelt. Der DNK umfasst die vier Bereiche Strategie (z. B. Ziele des Unternehmens), Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft (z. B. Arbeitnehmerrechte).

DNS = Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
Die von der Bundesregierung erstellte DNS orientiert sich seit 2016 an der Umsetzung der SDGs auf nationaler Ebene. Sie basiert auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis entsprechend der Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Sie dient als praktische Orientierung für Politik und Gesellschaft und benennt im Sinne eines Nachhaltigkeitsmanagementsystem beispielsweise konkrete Ziele mit Zeitrahmen, Indikatoren und Steuerungsmechanismen.

ESG = Environment, Social, Governance
ESG bedeutet Umwelt, Soziales, Unternehmensführung und bezieht sich auf die drei Verantwortungsbereiche von Unternehmen, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. ESG bzw. die daraus entwickelten ESG-Kriterien werden genutzt, um die Nachhaltigkeit von Unternehmen oder Gesellschaft zu bewerten und zu messen. Insbesondere in der Finanzbranche, vor allem im Bereich Investment, werden diese Kriterien auch in verschiedenen Nachhaltigkeitsratings, z. B. bei nachhaltigen Finanzdienstleistungen genutzt.

FSC = Forest Stewardship Council
FSC steht für eine internationale Organisation, die ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldwirtschaft entwickelt hat. Im FSC-Zertifizierungssystem werden Waldzertifikate und Produktkettenzertifikate vergeben.

GRI = Global Reporting Initiative
GRI (Global Reporting Initiative) meint eine gemeinnützige Multi-Stakeholder-Stiftung (NGO), die u.a. vom UNEP mitbegründet wurde. Sie hat global verpflichtende Richtlinien zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten von Unternehmen, Regierungen und NGOs entwickelt (GRI-Standards). Die Richtlinien sollen im Hinblick auf CSR-Aktivitäten Transparenz schaffen, Standardisierung fördern und die Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsberichten ermöglichen.

GHG = Greenhouse Gas
GHG bedeutet Treibhausgas (THG). GHG sind gasförmige Bestandteile der Atmosphäre der Erde, welche Einfluss auf die Energiebilanz der Erde haben und so den Treibhauseffekt bewirken. Zu den GHG gehören Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O) und verschiedene fluorierte Treibhausgase (F-Gase). CO2 gilt als eines der gefährlichsten GHG.

NFRD = Non- Financial Reporting Directive
NFRD steht für die EU-Richtlinie 2014/95, welche die Berichterstattung zu nicht-finanziellen Informationen für bestimmte Unternehmen regelt.
Die NFRD soll als Maßnahme aus dem European Green Deal durch die CSRD überarbeitet werden und europaweit harmonisierte und vergleichbare Nachhaltigkeitsberichte schaffen. Nichtfinanzielle Informationen sollen den gleichen Stellenwert erhalten wie Finanzinformationen. Zudem ist eine deutliche Ausweitung des Kreises berichtspflichtiger Unternehmen vorgesehen.

NGO = Non-Governmental Organization
NGO bedeutet Nichtregierungsorganisationen (NRO). NGOs sind nichtstaatliche, unabhängige, international oder national ausgerichtet Organisationen, die sich ohne Gewinnerzielungsabsicht in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen, sozialen und politischen Lebens für bestimmte Zwecke einsetzen. Themenfelder von NGOs sind beispielsweise Menschenrechte, Entwicklungspolitik, Umwelt- und Sozialstandards, Korruptionsbekämpfung, Klimawandel oder auch Migration.
NGOs sind auch für den politischen und gesellschaftlichen Diskurs bedeutend, da sie oft wichtige Aufklärungsarbeit leisten, Informationen aufbereiten und als Interessvertreter teilweise auch an politischen Verhandlungen teilnehmen.

PRB = Principles for Responsible Banking
PRB steht für die vom UNEP FI entwickelten internationalen Leitlinien zur Schaffung von mehr Nachhaltigkeit im Bereich des Bankwesens („Verantwortungsbewusstes Banking“). Die Leitlinien werden durch Unternehmen freiwillig umgesetzt und besagen u.a., dass sich die Geschäftstätigkeiten der Unternehmen an den Zielen der SDGs und des Pariser Klimaabkommen ausrichten sollen und ein transparentes Berichtswesen implementiert wird.

PRI = Principles for Responsible Investment
PRI steht für die vom UNEP FI entwickelten internationalen Leitlinien zur Schaffung von mehr Nachhaltigkeit im Investmentbereich („Verantwortliches Investieren“). Die Leitlinien werden durch Unternehmen freiwillig umgesetzt und besagen u.a., dass die ESG-Kriterien im Unternehmen verankert werden sollen und ein transparentes Berichtswesen implementiert wird.

PSI = Principles for Sustainable Insurance
PSI (steht für die vom UNEP FI entwickelten internationalen Leitlinien zur Schaffung von mehr Nachhaltigkeit im Bereich der Versicherungswirtschaft („Nachhaltiges Versichern“). Die Leitlinien werden durch Unternehmen freiwilligen umgesetzt und besagen u.a., dass die ESG-Kriterien im Unternehmen und den Produkten verankert werden sollen und ein transparentes Berichtswesen implementiert wird.

SBT = Science Based Targets
SBT steht für einen, von der Science-Based Targets Initiative (SBTi) entwickelten Ansatz, Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für Unternehmen auf wissenschaftlicher Grundlage zu berechnen („wissenschaftlich basierte Ziele“). Die Ziele werden nicht wie bisher „potential based“ festgelegt, sondern konzentrieren sich an den globalen Klimazielen, d. h. der Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C. Es gibt verschiedene Berechnungsmethoden der SBTs (Kontraktion, Kompression und Konvergenz).

SDGs = Sustainable Development Goals
SDGs (steht für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, auch Agenda 2030 genannt. Die universell gültigen Nachhaltigkeitsziele bestehen aus 17 Zielen und 169 Unterzielen (targets), die bis 2030 weltweit umgesetzt werden sollen und einer nachhaltigen Entwicklung dienen. Die SDGs basieren auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis und berücksichtigen ökonomische, soziale und ökologische Faktoren gleichwertig. Armut beenden, Ungleichheit bekämpfen und dem Klimawandel entgegenzuwirken, nachhaltige Städte, nachhaltige Konsum und nachhaltige Produktion sind einige der SDGs.

TCFD = Task Force on Climate related Financial Disclosure
TCFD steht für die 1995 vom Finanzstabilitätsrat gestartete Initiative zur Stabilisierung der globalen Finanzmärkte. Die TCFD setzt sich aus Branchenexperten der G20-Staaten zusammen. Sie gibt Orientierungshilfe und Empfehlungen für eine einheitliche und vergleichbare Unternehmensberichterstattung in Bezug auf klimabezogene finanzielle Chancen und Risiken, welche entscheidungsrelevante Informationen für Kreditgeber, Versicherer und Investoren darstellen.

UNEP = United Nation Environment Program
UNEP (steht für das 1972 gegründete Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Das UNEP koordiniert entsprechend seines Mandats die Umweltaktivitäten der Vereinten Nationen und hat damit die führende Rolle im globalen Umweltschutz. Es erstellt u. a. Statusberichte und entwickelt Instrumente für den globalen Umwelt- und Klimaschutz.

UNEP FI = United Nation Environment – Finance Initiative
UNEP FI (steht für die seit 1992 bestehende Finanz-Initiative des UNEP. UNEP FI ist eine globale Partnerschaft zwischem dem UNEP und dem privaten Finanzsektor. UNEP FI hat weltweit gültige Nachhaltigkeitsgrundsätze auf freiwilliger Basis für die Bank-, Versicherungs- und Investmentwirtschaft vereinbart: Principles for responsible banking (PRB), Principles for Sustainable Insurance (PSI) und Principles for Responsible Investment (PRI).

UNFCCC = United Nations Framework Convention on Climate Change
UNFCCC steht für die 1994 in Kraft getretene internationale, multilaterale Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Hauptziel ist es, eine anthropogene (durch den Menschen bedingte) gefährliche Störung des Klimasystems zu verhindern. Die Treibhausgaskonzentration soll so stabilisiert werden, dass sich Ökosysteme erholen und so die Nahrungsmittelproduktion und nachhaltiges ökonomisches Wachstum gesichert werden kann.

UNGC = United Nations Global Compact
UNGC steht für eine internationale Initiative der Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft („globaler Pakt“) für inklusive und nachhaltige Unternehmensführung. UNGC versteht sich als Austauschforum, das Veränderungsprozesse anstößt und so zur Umsetzung der 10 UNGC-Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention beiträgt.

USGBC = U.S. Green Building Council
USGBC steht für eine internationale NGO, die sich für nachhaltige Energiekonzepte beim Design, Bau und Betrieb von Bauwerken einsetzt.
USGBC hat die internationale Nachhaltigkeitszertifizierung LEED (System Leadership in Energy and Environmental Design) für den Bausektor entwickelt.

We know what time it is!

Nachhaltigkeit ist in unseren Köpfen und in aller Munde. Das ist gut und wichtig. Doch wie gelangt es in unsere Herzen, unsere Nervenbahnen und in unsere Hände? Wie wird aus einer Einsicht ein Reflex?

Wir von UNO INO glauben, nachhaltige Transformation geht dann am besten, wenn sie aus einem inneren Antrieb entsteht. Aus der Überzeugung, dass eine zukunftsfähige Veränderung nötig und möglich ist.

Wir engagieren uns für unseren Planeten und eine lebenswerte Zukunft für alle. Enkeltauglichkeit, Menschlichkeit und das Wohlergehen unserer Gesellschaft sind uns dabei besonders wichtig.

Als ein Netzwerk mit vielseitiger und tiefschichtiger Expertise, fordern und fördern wir neues zukunftsfähiges Wirtschaften, das sich positiv auf Mitarbeiter, Kunden, das Unternehmen, unsere Gesellschaft und die Welt auswirkt. Wir tun dies als Genossenschaft, weil wir besonderen Wert auf Gemeinwohl legen.

Wir wissen: Es ist Zeit für Transformation – nachhaltige Transformation. Heute. Jetzt.

Alte Ideen neu leben: Als Genossenschaft Zukunft gestalten

Die Notwendigkeit für Transformation hat das Jahr 2020 sehr deutlich aufgezeigt.

Daher haben wir ein diverses Team aus Unternehmensberaterinnen, Social Entrepreneuren, Künstlerinnen und Experten*innen für nachhaltige Transformation aufgestellt und uns als UNO INO Netzwerk für Nachhaltiges Wirtschaften zusammengeschlossen.

Wir haben die Genossenschaft als Firmenform gewählt, denn die Einsicht, dass nachhaltiges Wirtschaften Gemeinwohl bedeutet, hat lange Tradition.

Der Genossenschaftsgedanke vom gemeinsamen Wirtschaften und gegenseitiger Unterstützung wurde ursprünglich als Antwort auf die im Zuge der Industrialisierung aufgekommenen „sozialen Frage“ entwickelt und spiegelt unsere Werte: Gemeinschaft, Kooperation, Solidarität, Gleichberechtigung, Selbstverantwortung und demokratische Entscheidungsfindung.

Die Organisationsform der Genossenschaft erlaubt es uns, stetig zu wachsen und neue Mitglieder aufzunehmen. So füllt sich unser Netzwerkgedanke weiter mit Leben.

Die im 19. Jahrhundert etablierten Genossenschaften haben gezeigt, dass Menschen, die ihre Ressourcen bündeln, um in Gemeinschaften zu wirtschaften, sowohl in wirtschaftlicher, sozialer, aber auch kultureller Hinsicht einen positiven Nutzen für alle Mitglieder bieten.
Mehr noch: Sie haben gezeigt, dass sie als relevante ökonomische Akteure ausgleichend auf gesamtgesellschaftliche Prozesse wirken können und so nachhaltig Zukunft gestalten.

In dieser Tradition verstehen wir uns und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung.
Dies umfasst auch, dass wir ein auf Vertrauen basierendes, empathisches und faires Miteinander leben, nach innen und nach außen.

Die Gründung des von Frauen geleiteten UNO INO Netzwerks für Nachhaltiges Wirtschaften als Genossenschaft bestätigt eine neue Tendenz in der Beratungsindustrie. Sie gibt zukunftsweisende Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit und die Fragen, wie und wofür wir arbeiten und leben wollen.

Nachhaltigkeit als Leidenschaft: Unser Team

Starke Köpfe, einzigartige Persönlichkeiten, herausragende Expertise und Erfahrung, aber vor allem die Leidenschaft zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft, zeichnen die Menschen bei UNO INO aus.

UNO INO hat sich aus einer Gruppe gleichgesinnter Menschen zusammengefunden.
Die meisten von ihnen sind Frauen. Frauen in verantwortungsvollen Positionen sind bei UNO INO eine Selbstverständlichkeit. Es ist daher kein Zufall, dass UNO INO von Frauen geleitet wird.

Beispielhaft für Menschen mit der Motivation eine lebenswerte Zukunft zu schaffen stehen Anita Merzbacher, Sylvia Brockmann und Torsten Groos.

Anita Merzbacher ist UNO INO Initiatorin und Vorstandsvorsitzende.
Sie ist das Herzstück, um das sich UNO INO geformt hat. Netzwerken ist ihre große Stärke, sie bringt Menschen und Themen zusammen. Anita Merzbacher ist überzeugt, dass mit gemeinsamer Energie und Wissen die Wirtschaft nachhaltig aufgestellt werden kann.
Sie ist Unternehmensberaterin aus Überzeugung. „Managen ist machen“ ist ihr Leitsatz.
Sie ist Wirtschaftsinformatikerin, Business Coach, Organisationsentwicklung, Scrum-Master und Sustainable Business Transformation Managerin und seit 1997 hocherfolgreich als Impulsgeberin und Problemlöserin in der Wirtschaft unterwegs.
Anita Merzbacher sagt von sich selbst: “Ich bin ein Bauchmensch mit starkem Kopf.”

Sylvia Brockmann ist UNO INO Co-Founderin und Vorständin.
Sie ist praktische Visionärin und zugleich Diplom- Bankbetriebswirtin, Vertriebsleiterin, Business Trainerin und Coach sowie Sustainable Business Transformation Managerin.
Bei UNO INO ist sie Expertin für die Finanz- und Versicherungsbranche. Sylvia Brockmann denkt Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen. Sie hat lange als Führungskraft und Projektleiterin in der Finanz- und Versicherungsbranche gearbeitet und weiß, wie wichtig es ist, den Wandel gemeinsam zu gestalten.
Sylvia Brockmann sieht die Herausforderungen: „Anpacken statt lange Reden und dabei die Sorgfalt nicht vergessen“. Sie begleitet Unternehmen lösungs- und zielorientiert, strukturiert und gleichzeitig empathisch. Sie ist überzeugt, dass der Weg das Ziel ist und es darum geht loszugehen.
Sylvia Brockmann sagt von sich selbst: „Ich bin ein Herzensmensch“.

Torsten Groos ist UNO INO Co-Founder und Aufsichtsratsvorsitzender.
Er ist Experte für Klimamanagement, CO2-Neutralität und die Finanzbranche mit langer Erfahrung im Bereich Wirtschaft in verschiedenen Positionen.
Sein Tätigkeitschwerpunkt bei UNO INO ist die Begleitung von Unternehmen bei der Messung des CO2-Fussabdrucks, der Einleitung von Maßnahmen zur CO2-Reduktion und dem Finden geeigneter Kompensationsmöglichkeiten.
Torsten Groos ist kreativ und Wegbereiter für innovative Lösungen. Komplexe Sachverhalte kann er für jeden verständlich darstellen. Ihn zeichnen seine Überzeugskraft und die Gabe, andere zu begeistern, aus.
Als Vater hat das Thema „Enkeltauglichkeit“ für ihn eine neue Bedeutung erlangt. Er beschreibt sich selbst als Macher: „Lass uns Nachhaltigkeit machen, nicht reden, sondern anpacken.“

Gegensätze auflösen: Nachhaltigkeit stärkt Wirtschaft

UNO INO will Wirtschaft stärken, indem Nachhaltigkeit im Kerngeschäft und den Kernwerten von Unternehmen, Organisationen und der Gesellschaft verankert wird.
Wir beraten aus der Überzeugung, dass die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Unternehmen von einem glaubhaften und sichtbaren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft abhängen wird.

Wir zeigen, dass Nachhaltigkeit sich nicht auf umweltbezogene Aspekte reduzieren lässt, sondern ganzheitlich und als Pluszeichen zu verstehen ist. Nachhaltigkeit umfasst die Dimensionen Ökologie (Environment), Soziales (Social) und Wirtschaft (Governance). Diese Dimensionen stehen in Wechselwirkung, nicht in Widerspruch. Wenn sie in Ausgleich gebracht sind, ist nachhaltiges Wachstum möglich.

Wir lösen altes Gegensatzdenken auf und demonstrieren, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sich nicht ausschliessen. Im Gegenteil, nachhaltiges Handeln schafft Mehrwert auf allen Ebenen.
Wir wollen vermitteln, dass es im Prinzip keinen anderen sinnvollen Weg als den der Nachhaltigkeit gibt. Wirtschaftliches Handeln hat ökologische Grenzen, genauer: planetare Grenzen. Wenn diese überschritten werden, ist die Stabilität und der Fortbestand unserer Ökosysteme und damit unser aller Lebensgrundlage in Gefahr.
Um Ökosysteme und Lebensgrundlagen und damit auch soziale und politische Stabilität zu sichern, ist nachhaltige Transformation daher unabdingbar. Die Implementierung von Kreislaufsystemen sowie regenerativen Ansätzen spielen in diesem Kontext eine entscheidende Rolle.

Nachhaltige Transformation: Unser Angebot

Wir agieren aus einem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis und aus der tiefen Überzeugung, dass Unternehmen einen relevanten Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft für alle leisten können. Daher beraten wir Unternehmen sowie Organisationen verschiedenster Größen.

Unser Fokus liegt auf der ganzheitlichen Beratung – von der Nachhaltigkeitsstrategie bis zur konkreten operativen Umsetzung. Hier arbeiten wir mit den einzelnen Bereichen eines Unternehmens wie Personal, Finanzen, Produktion, Logistik, Verkauf oder Management und den Querschnittsfunktionen Konzernorganisation, Vertrieb und Nachhaltigkeitsmanagement zusammen.

Internationale Verpflichtungen wie die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) spiegeln sich in zahlreichen Regularien, vor allem Regulatorik auf EU und Bundesebene, wider (u. a. Taxonomie-VO, Offenlegungs-VO, Lieferkettengesetz, CSRD, TCFD). Wir unterstützen dabei, die für Unternehmen relevanten Aspekte der Nachhaltigkeitsregulatorik zu erkennen und diese chancenorientiert zu nutzen. Dies beinhaltet auch die Berichterstattung (z. B. GRI oder DNK) im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsaspekten.

Weiterer Arbeitsschwerpunkt ist das Klimamanagement und der CO2-Verbrauch von Unternehmen. Dieses Thema umfasst die Messung des spezifischen CO2-Verbrauches sowie die Ermittlung und Umsetzung von Einsparpotentialen und Kompensationsmöglichkeiten.

Green-IT ist für Unternehmen ein wesentlicher Hebel zu mehr Nachhaltigkeit. Hierbei verstehen wir unter Green IT alle Felder der IT, z. B. digitalisierte und schlanke Prozesse, Hardware (Kreislaufwirtschaft), Software (u. a. Green Coding) und Datenhaltung (grünes Rechenzentrum). Ziel ist, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik nachhaltig, dies meint hier insbesondere ressourcenschonend, zu gestalten.

Die Bereiche interne und externe Kommunikation und Unternehmenskultur haben ebenfalls eine wesentliche Bedeutung auf dem Weg zum nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmen.

Unser Anliegen ist, unseren Netzwerkgedanken sowie die Idee, sich über die eigenen Interessen hinaus gemeinsam zum Wohle aller einzubringen, in diesen Unternehmensbereichen zu verankern – auf menschlicher und struktureller Ebene. Menschen, die diese Werte in Unternehmen leben und sinnerfüllt mitgestalten, sind Voraussetzung für eine nachhaltige Transformation.

Neues Wirtschaften: Unser Arbeiten

Wir wissen, dass einige Unternehmen nachhaltige Prozesse aus Verpflichtung gegenüber Regularien oder lediglich zu Marketingzwecken umsetzen.
Wir glauben, dass eine wirklich nachhaltige und glaubhafte Transformation nur aus innerer Überzeugung entstehen kann. Unser Anliegen ist daher, zunächst ein echtes Nachhaltigkeitsverständnis zu schaffen und Mehrwerte von Nachhaltigkeit aufzeigen.

Wir wissen, dass Umsetzungsprozesse Lernprozesse sind, die am besten progressiv, also Schritt für Schritt, erfolgen sollten.
Wir arbeiten umsetzungsspezifisch, mit Know-How und systemischer Kompetenz. Wir sind akademisch in der Analyse und pragmatisch in der Umsetzung. Wichtig ist, anzufangen und im Tun zu lernen und so zu wachsen. Dabei begleiten wir auf emphatische und praktische Weise, als Partner, auf Augenhöhe.

UNO INO gestaltet nachhaltige Transformation. Aus Überzeugung und Verantwortung, nicht aus Verpflichtung. Für das Gemeinwohl. Als Genossenschaft.
Denn es ist an der Zeit!

You know, I know – UNO INO.